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Polyvalente Bindemittel

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Neutralisierender Chemikalienbinder

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Chemische Dekontaminationslösungen

Hinweise von Experten

Ich arbeite in der Industrie

Chemische Verschattungen und sonstige Leckagen

Lade- und Lagerfläche

Häufigste Unfälle im Entlade- und Lagerbereich: eine schlechte Verbindung zwischen Schläuchen, das Überlaufen eines Chemikalienbehälters oder das Herunterfallen eines Containers. In all diesen Fällen werden gefährliche Produkte auf dem Boden verschüttet oder Material kontaminiert (Maschinen, Wände, Träger oder sonstige Behältnisse).

Produktion und Instandhaltung

Bei diesem Schritt kann das Leitungssystem für Chemikalien manuell oder automatisiert sein. In einem Versorgungssystem handelt es sich bei den Unfällen in der Regel um Lachen auf dem Boden, die aus Rohrleitungen, Dosierventilen, chemischen Bädern oder Rückhaltebecken etc. stammen. Es kann zudem bei planmäßigen oder unvorhergesehenen Wartungsarbeiten zu Lachen aus Maschinenöl oder Verschüttungen von Chemikalien kommen.

Wasseraufbereitung- Kläranlage

Bei der Wasseraufbereitung werden für eine erhöhte Filter- und Reinigungseffizienz polymere Flockungsmittel eingesetzt. Diese Flockungsmittel werden gewöhnlich nicht als gefährliche chemische Stoffe betrachtet. Werden Flockungsmittel dagegen mit Wasser vermischt, können diese den Boden rutschig machen und Unfälle verursachen.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
1. Schützen Sie die Personen um Sie herum, indem Sie diese evakuieren/aus dem kontaminierten Bereich schicken, Türen und Fenster - falls vorhanden - öffnen und anschließend eine geeignete persönliche Schutzausrüstung anziehen. Sämtliche Zündquellen sind auszuschalten, um keine Folgeunfälle zu verursachen.
2. Einen neutralisierenden Chemikalienbinder um die Verschüttung herum streuen, wie etwa das polyvalente neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® (für alle gefährlichen Flüssigkeiten) oder das speziel für Säure Chemikalienbinder ACICAPTAL®.
3. Die verschüttete Flüssigkeit mit dem Chemikalienbinder bedecken. Wenn die Rückstände rosafarben sind, sind sie säurehaltig, sobald sie wieder gelb werden, sind sie neutral.
4. Aufnahme der Rückstände und Entsorgung des Abfalls in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
1. Schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter mit einer für die verschüttete Säure geeigneten Atemschutzausrüstung und bringen Sie sonstige Personen aus der Gefahrenzone. Vergessen Sie nicht, dass von einer Säure ausgehende Dämpfe die Atemwege reizen können.
2. Sobald die Verschüttung durch das speziell für Säure Chemikalienbinder ACICAPTAL® oder den polyvalenten neutralisierenden Chemikalienbinder TRIVOREX® (verträglich selbst mit ätzenden Säuren) absorbiert und neutralisiert wurde, verringert sich die Quantität der sauren Dämpfe und die neutralisierten Rückstände können leichter aufgenommen werden.

Verschüttungen ätzender Säure müssen durch ein neutralisierendes Chemikalienbinder absorbiert werden, um sämtliche Risiken zu begrenzen.
Wenn es sich bei der ausgelaufenen Säure um eine konzentrierte Säurehandelt, kann ein zusätzlicher Schritt erforderlich sein, um das Produkt vollständig zu absorbieren und zu neutralisieren. Streuen Sie hierfür den neutralisierenden Chemikalienbinder ACICAPTAL® oder das polyvalente neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® um die Verschüttung herum und bedecken Sie diese damit. Wenn die Flüssigkeit nur schwer absorbiert wird oder die Rückstände weiter sauer (rosa) sind, muss die Dekontaminationslösung LeVert (oder, falls nicht vorhanden, Wasser) auf das Absorptionsmittel geschüttet werden, um die Absorption und Neutralisation der Säure zu erleichtern.
Niemals direkt Wasser mit einer ätzenden Säure vermischen, da dies eine exotherme Reaktion verursachen könnte. Wir empfehlen die Verwendung eines neutralisierenden Chemikalienbinders, um gefährliche Reaktionen zu verhindern.

Verschüttungen von Ätznatron müssen durch ein Absorptions- und Neutralisationsmittel absorbiert werden, um sämtliche Risiken von Verätzungen zu begrenzen. Darüber hinaus sind Verschüttungen von konzentriertem Ätznatron dickflüssig und machen einen zusätzlichen Schritt erforderlich, um vollständig absorbiert und neutralisiert zu werden. Streuen Sie hierfür das neutralisierende Chemikalienbinder BASICAPTAL® oder der polyvalente neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® um die Verschüttung herum und bedecken Sie diese damit. Anschließend muss die Dekontaminationslösung LeVert (oder, falls nicht vorhanden, Wasser) auf das Chemikalienbinder geschüttet werden, um die Neutralisation des Abfalls zu erleichtern.

Die Vermischung einer Säure mit einer Lauge kann eine starke Hitzeentwicklung (bis zur Entzündung) und giftige, mehr oder weniger gefährliche Dämpfe erzeugen. Eine Lösung ist hier die Verwendung des neutralisierenden Chemikalienbinders TRIVOREX®, das giftige Dämpfe reduzieren, Gemische aus Säure und Lauge auf sichere Weise neutralisieren und die Verschüttung schließlich absorbieren kann und auf diese Weise eine maximale Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet.

Wenn nicht spezialisierte Absorptionsmittel (Sägespäne, saugfähiges Papier oder Karton) zum Absorbieren von Verschüttungen von Säuren oder Oxidationsmitteln verwendet werden, besteht aller Wahrscheinlichkeit nach das Risiko einer Entzündung und/oder Explosion. Tatsächlich können die Komponenten bestimmter nicht spezialisierter Bindemittel mit Oxidationsmitteln wie Salpetersäure in Form einer exothermen Reaktion reagieren (Hitzeentwicklung). Die Temperatur kann folglich stark ansteigen und zu einer Entzündung führen. Darüber hinaus können die Produkte der Reaktion explosiv sein. Die Reaktion zwischen saugfähigem Papier und konzentrierter Salpetersäure kann beispielsweise Nitrocellulose bilden, bei dem es sich um Sprengstoff handelt, der während des Zweiten Weltkriegs eingesetzt wurde.
Es sollte daher vorzugsweise ein Produkt wie der neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® verwendet werden, das gegebenenfalls das brennbare Produkt absorbiert und neutralisiert.

Ammoniak kommt häufig gasförmig zum Einsatz. Es löst sich jedoch schnell in Wasser, Alkohol oder sonstigen Lösemitteln auf und kann so im industriellen Bereich als Reinigungsmittel verwendet werden. Eine wässrige Ammoniaklösung gibt Dämpfe ab, die die Atemwege reizen können. Wenn eine Verschüttung von Ammoniak absorbiert und neutralisiert werden soll, müssen folgende Hinweise befolgt werden:
1. Bringen Sie die Personen in der Nähe der Lache aus dem Gefahrenbereich, schützen Sie sich mit einer geeigneten Ausrüstung und sichern Sie den Bereich.
2. Ein neutralisierenden Chmeikalienbinder um die Verschüttung herum streuen, wie etwa TRIVOREX® (für sämtliche gefährlichen Flüssigkeiten) oder BASICAPTAL® (speziell für Verschüttungen von Laugen). Es reduziert deutlich die Menge der freigesetzten Gase, neutralisiert die Basizität der Verschüttung und ermöglicht es Ihnen, die Rückstände leichter aufzunehmen.
3. Den Chemikalienbinder auf die verschüttete Flüssigkeit streuen. Wenn die Rückstände blau sind, sind sie laugenhaltig, sobald sie wieder gelb werden, sind sie neutral.
4. Aufnahme der neutralisierten Rückstände und deren Entsorgung in Übereinstimmung mit den geltenden nationalen Vorschriften.

Vor jeder Art von Wartungsarbeiten an den Maschinen, Rohrleitungen und Ventilen, die ätzende oder reizende chemische Stoffe enthalten oder transportieren, ist es unbedingt anzuraten, sich zu vergewissern, dass keine sonstigen chemischen Stoffe im System vorhanden sind, um die Vermischung miteinander unverträglicher Stoffe zu verhindern. Neue oder ältere Leckagen und Lachen könnten auf der Arbeitsfläche verteilt werden und die Arbeit für den Angestellten gefährlich machen.
Spülen und neutralisieren der Rückstände in den Rohrleitungen mit der Dekontaminationslösung LeVert. Diese pH-neutrale Lösung nimmt absolut jeden ätzenden chemischen Stoff auf: Säuren, alkalische Produkte, Oxidationsmittel oder auch Formaldehyd. Die Verwendung der Dekontaminationslösung Le Vert zur Dekontamination Ihrer Rohrleitungen erleichtert Ihnen diesen Eingriff und sorgt dabei für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.
Darüber hinaus können Sie, wenn Flüssigkeitsreste verfestigt werden sollen, die von eventuellen Leckagen stammen oder schwer aufzunehmen sind, Ihr Sicherheitsprotokoll ergänzen, indem Sie zusätzlich den neutralisierenden Chemikalienbinder TRIVOREX® (für Säuren und Laugen) verwenden.

1. Informieren der Personen in der Nähe über die Rutsch- oder Sturzgefahr.
2. Verwenden das universelle Bindemittel POLYCAPTOR®, um die Verschüttung einzugrenzen, indem es um die Lache herum gestreut wird. Absorbieren der Verschüttung.
3. Aufnahme der Rückstände. Das Bindemittel vermischt sich mit dem Öl und hinterlässt dabei weder Rückstände noch Spuren, selbst auf unregelmäßigen Oberflächen.

1. Informieren der Personen in der Nähe über die Rutsch- oder Sturzgefahr.
2. Verwenden das universelle Bindemittel POLYCAPTOR® um die Verschüttung einzugrenzen, indem es um die Lache herum gestreut wird. Absorbieren der Verschüttung.
3. Einige Minuten einwirken lassen und Rückstände dann aufnehmen. Das Bindemittel vermischt sich mit dem polymeren Flockungsmittel und hinterlässt dabei weder Rückstände noch Spuren, selbst auf unregelmäßigen Oberflächen.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
1. Personen in unmittelbarer Nähe der Gefahr informieren. Anschließend die geeignete Ausrüstung holen, um sich zu schützen und den Bereich zu sichern.
2. Des neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® (mit allen Lösemitteln verträglich) oder das Bindemittel POLYCAPTOR® um die Verschüttung herum streuen. Anschließend die Verschüttung mit dem Absorptionsmittel bedecken und ein paar Minuten bis zur vollständigen Absorption der Flüssigkeit abwarten. Die Rückstände können auf diese Weise leichter und ohne das Hinterlassen von rutschigen oder gefährlichen Spuren auf dem Boden aufgenommen werden.
3. Aufnahme der Rückstände und Entsorgung des Abfalls in Übereinstimmung mit den geltenden nationalen Vorschriften.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
1. Personen in unmittelbarer Nähe der Gefahr informieren. Anschließend die geeignete Ausrüstung holen, um sich zu schützen und den Bereich zu sichern.
2. TRIVOREX® (mit allen Säuren, Laugen, Lösemitteln, Oxidationsmitteln etc. verträglich) um die Verschüttung herum streuen. Es reduziert reizende Dämpfe, neutralisiert die Verschüttung und ermöglicht es Ihnen, die Rückstände leichter aufzunehmen.
3. Die Verschüttung mit dem Chemikalienbinder bedecken und ein paar Minuten bis zur vollständigen Absorption der Flüssigkeit abwarten.
4. Aufnahme der Rückstände und deren Entsorgung in Übereinstimmung mit den geltenden nationalen Vorschriften

Wenn Chemikalienspritzer auftreten, sind diese nicht immer erkennbar oder identifizierbar. Bevor die Schutzausrüstung abgelegt werden kann, müssen Sie und Ihr Team ein spezielles Verfahren zum Entkleiden befolgen, um zu verhindern, dass jemand von Ihnen in Kontakt mit Chemikalienrückständen kommt. Es kann ebenfalls erforderlich sein, das verwendete Material zu dekontaminieren. Das Prinzip ist es, sämtliche Risiken einer Exposition auszuschalten, bevor zur Reinigung dieser Ausrüstung übergegangen wird oder diese ganz einfach weggeworfen wird.
Unsere Lösung: Abspülen der konzentrierten Gefahrstoffe (insbesondere der ätzenden Stoffe) von der Oberfläche Ihrer Schutzausrüstung und deren Neutralisation mit der Dekontaminationslösung
LeVert. Diese Lösung mit einem neutralen pH-Wert besitzt die Fähigkeit, jede Art von chemischem Stoff aufzunehmen: Säuren, Laugen, Oxidationsmittel oder sonstige. Die Verwendung der Lösung LeVert verbessert und vereinfacht Ihr Dekontaminationsprotokoll.
Wasser kann zwar zum Abspülen verwendet werden, es neutralisiert jedoch keine Chemikalienspritzer. Nur durch große Mengen von Wasser kann eine Verdünnung von ätzenden und konzentrierten Chemikalien erreicht werden. Die flüssigen Abfälle fallen im Anschluss mengenmäßig stark ins Gewicht.

Wenn Flusssäurespritzer auftreten, sind diese nicht immer erkennbar oder identifizierbar. Bevor auch nur ein Teil der Schutzausrüstung abgelegt werden kann, müssen Sie und Ihr Team ein spezielles Verfahren zum Entkleiden befolgen, um jede Art von Exposition zu verhindern (das einfachste Verfahren ist das Ausziehen der Handschuhe ohne sich zu kontaminieren). Da der Kontakt mit HF extrem gefährlich ist (Lebensgefahr), empfehlen wir Ihnen dieses Protokoll, um jede der unter Umständen durch HF verunreinigten Oberflächen auf sichere Weise zu dekontaminieren.
Nutzen Sie LeVert HF zum Abspülen und Neutralisieren möglicher Flusssäurespritzer (HF) auf der Oberfläche Ihres Overalls und der übrigen Ausrüstung. Diese Lösung mit einem neutralen pH-Wert nimmt Flusssäure und ihre Derivate - saure Fluoride - auf. Sie ermöglicht das Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung mit einem zusätzlichen Grad an Sicherheit und vereinfacht Ihr Protokoll zum Entkleiden.
Wasser kann zwar zum Abspülen verwendet werden, es neutralisiert jedoch keine Chemikalienspritzer. Auch wenn große Mengen von Wasser HF verdünnen können, kann von den flüssigen Abfällen weiter eine Gefahr ausgehen, die darüber hinaus mengenmäßig sehr schwer ins Gewicht fallen.

Ausdruck Ihres Sicherheitsprotokolls