Ich arbeite in einem Krankenhaus

Verfestigung von entsorgten oder ausgetretenen biologischen Flüssigkeiten

Formaldehyd (oder Formalin)

Formaldehyd (Formalin) wird in Krankenhäusern in vielen Situationen eingesetzt: Zur Konservierung von Gewebe, Einbalsamierung, Sterilisierung und als Desinfektionsmittel. Seine Verwendung wird jedoch aufgrund des krebserregenden Charakters dieses chemischen Stoffes immer weiter eingegrenzt. Wenn Formaldehyd verschüttet wurde oder ausgelaufen ist, können sich reizende Dämpfe ausbreiten und die Augen, die Nase sowie die Bronchien angreifen. Um die Folgen zu begrenzen, muss das verschüttete Formalin schnell verfestigt, gelagert und wie gefährlicher Abfall behandelt werden.

Biologische Flüssigkeiten

Organische Flüssigabfälle werden in den Krankenhausabteilungen erzeugt. Es wird empfohlen, diese vor ihrer Beseitigung zu verfestigen. Bestimmte Abfälle stammen
aus dem Desinfektions- oder Reinigungsverfahren mit Bleichlauge, das beispielsweise nach einer möglichen Exposition gegenüber Viren eingesetzt wird (wie Ebola). Um eine sichere Verfestigung dieser biologischen Flüssigkeiten zu erreichen, muss das Absorptionsmittel neutral und mit diesen Produkten verträglich sein.


Sonstige Verschüttungen

Einrichten von Lösungsansätzen zur Bewältigung aller SONSTIGEN Verschüttungen von gefährlichen in Krankenhäusern eingesetzten Chemikalien; Das Risiko der Verschüttung von Chemikalien muss beurteilt und abgewogen werden. Die Vielzahl der verschiedenen chemischen Gefahren führt jedoch häufig dazu, dass die Ausrüstung vervielfacht werden muss, um für sämtliche dieser verschiedenen Gefahren gerüstet zu sein. Die Lösungsansätze zur Bewältigung von Verschüttungen sind von Folgendem abhängig:

- Der von den Gefahrstoff ausgehenden Gefahren: reizend, ätzend, reaktiv bei Kontakt mit Wasser und Luft, explosiv, oxidierend oder ent-zündlich.

- Den giftigen Dämpfen, die eingeatmet werden können oder Reizungen verursachen können.

- Der Schädigung von Material, Ausrüstung, Strukturen.

- Dem Eintreten von Stoffen in die Kanalisation, die die Umwelt kontami-nieren.

Materialien und Ausrüstungen müssen vor ihrer Verwendung sauber sein. Sie müssen dekontaminiert werden, um jedes Risiko auszuschalten, und anschließend gewaschen und abgespült werden.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
1. Personen in unmittelbarer Nähe der Gefahr informieren. Anschließend geeignete Schutzausrüstung holen, um sich zu schützen. Bei einer großen Menge von verschüttetem konzentriertem Formaldehyd ist eine geeignete Atemschutzausrüstung zu tragen.
2.Der neutralisierende Chemikalienbinder TRIVOREX® um die Verschüttung herum streuen.
3.Die Verschüttung mit TRIVOREX® bedecken und abwarten, bis das Formaldehyd vollständig polymerisiert ist.
4.Rückstände aufnehmen und Abfall in Übereinstimmung mit den geltenden nationalen Vorschriften entsorgen..

Bei Formaldehyd handelt es sich um ein sehr leicht entflammbares Reagenz, das für Reizungen der Haut, der Augen, aber auch Allergien und Atembeschwerden verantwortlich sein kann (da sehr flüchtig). Es ist zudem als krebserregendes und mutagenes Molekül eingestuft.
Wie muss bei einem Auslaufen oder einer Verschüttung von Formaldehyd (oder Lösungen auf Basis von Formaldehyd) kleineren Ausmaßes vorgegangen werden:
1. Schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter mit einer Atemschutzausrüstung und bringen Sie die übrigen anwesenden Personen aus dem Gefahrenbereich. Vergessen Sie nicht, dass Formaldehyddämpfe die Atemwege und die stark exponierte Haut reizen können.
2. Wenn eine sofortige Intervention möglich ist, sollte TRIVOREX® zum Einsatz kommen, das Dämpfe deutlich reduziert, die Verschüttung absorbiert (und polymerisiert) und es Ihnen ermöglicht, die Rückstände leichter aufzunehmen.

Sämtliche Abfälle und organische Flüssigabfälle müssen vor deren Entsorgung geliert und desinfiziert werden (häufig mit Bleichlauge 0,5 %). Bei Verdacht auf eine bestehende virale Gefahr ist zudem eine biologische Reinigung, gefolgt von einer Desinfektion der Räumlichkeiten und Materialien mit Bleichlauge sowie ein Isolieren der Abfälle durchzuführen (z.B. Verfahren bei Verdacht auf den Ebola-Virus).
Die Rückstände dieser Desinfektionsverfahren müssen mit Produkten, die mit den Desinfektionsmitteln oder dem restlichen Bleichlauge verträglich sind, wie dem neutralisierenden Chemikalienbinder TRIVOREX®, absorbiert/geliert werden.
Es wird dringend empfohlen, so wenig Wasser wie möglich bei der Reinigung zu verwenden und das entsprechend den örtlichen Behörden geltende Protokoll zu befolgen.

Dieses Verfahren kommt bei kleineren Verschüttungen zum Einsatz, die intern gehandhabt werden können:
Personen in unmittelbarer Nähe der Gefahr informieren. Anschließend die geeignete Ausrüstung holen, um sich zu schützen und den Bereich zu sichern.
TRIVOREX® (mit allen Säuren, Laugen, Lösemitteln, Oxidationsmitteln etc. verträglich) um die Verschüttung herum streuen. Es reduziert reizende Dämpfe, neutralisiert die Verschüttung und ermöglicht es Ihnen, die Rückstände leichter aufzunehmen.
Die Verschüttung mit dem Absorptionsmittel bedecken und ein paar Minuten bis zur vollständigen Absorption der Flüssigkeit abwarten.
Aufnahme der Rückstände und deren Entsorgung in Übereinstimmung mit den geltenden nationalen Vorschriften.

Ausdruck Ihres Sicherheitsprotokolls